Die Brückenmühle ist die einzige noch vollständig erhaltene Mühle der Stadt, die in ihrer fast 1200-jährigen Geschichte mindestens zehn Mühlen an Rodau und Bieber beherbergte und deshalb zu Recht den Namen Mühlheim trägt.


Die Brückenmühle (nahe der alten Rodaubrücke) wurde wohl um 1545 erbaut und 1576 erstmals erwähnt. Seit 1871 ist sie im Besitz der Familie Krebs (Ahnherr Franz Krebs) und steht unter Denkmalschutz. 1880 wurde die angrenzende Scheune zu einem Wohnhaus ausgebaut, um der Familie um Sohn Peter Anton Krebs I., seiner Frau Eva, geb. Faller und deren fünf Kindern mehr Platz und bessere Luft als im engen, staubigen Mühlengebäude zu bieten. Dieser Müller war neben seinem Hauptberuf auch Landwirt und Fuhrunternehmer und modernisierte die Mühle um 1900 durch zwei Walzenstühle aus Metall, die eine deutlich feinere Ausmahlung ermöglichten und „Sand im Mehl“ wie bei herkömmlichen Mühlsteinen verhinderten. Trotzdem blieb der alte Steinmahlgang, wie man ihn seit dem Mittelalter kennt, erhalten.























Sein gleichnamiger Sohn und Vater der heutigen Besitzerin Antonie Krebs führte Müllerei und Landwirtschaft fort und nutzte bereits seit den zwanziger Jahren die neue elektrische Energie, um die Mühle unabhängiger vom Wasserstand der Rodau zu machen. Als in den fünfziger Jahren die Rodau zunehmend chemisch verschmutzte und das Mühlrad zernagte, stellte man ganz auf elektrischen Antrieb um.

Damals ließ auch das Geschäft des Lohnmahlens nach, die Bauern lieferten ihr Getreide zunehmend an die großen Industriemühlen. Aber Futtergetreide für die eigenen Tiere wurde noch etliche Jahrzehnte geschrotet und gequetscht. 1993 stiftete die Müllerin Antonie Krebs auf Initiative des Geschichtsvereins hin ein neues Mühlrad. Das war zwar nicht mehr funktional wichtig, wertete aber optisch das Mühlheimer Wahrzeichen enorm auf. Die Mühle am Bach dreht sich nun wieder regelmäßig zur Freude der Bürger und Besucher.















So zeugt die Brückenmühle nicht zuletzt vom Aufstieg und Niedergang eines uralten Handwerks und vereint in einzigartiger Weise mehrere Generationen von Mahlwerken und Mühleneinrichtungen im Wandel der Zeiten.

Jedes Jahr am Pfingstsonntag feiert hier der Geschichtsverein den Deutschen Mühlentag mit einem großen Fest und vielen Attraktionen. Das größte Interesse finden die kostenlosen Mühlenführungen durch die Experten des Geschichtsvereins. Gruppen  können auch Führungen zu anderen Terminen buchen.


Ausführliche Literatur zur Mühlengeschichte an der Rodau sind in unserem GeschichtsEck, bzw. in der BücherGalerie erhältlich.





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